Wird Antifaschismus in Österreich bald verboten?
Letzten Freitag hat in Wien wiedermal der WKR-Ball stattgefunden. Art der Veranstaltung: Größtes rechtsextremes Buschenschaftertreffen im deutschsprachigen Raum veranstaltet vom “Wiener Korporationsring” (WKR). Der Ort: Die Prunkräumlichkeiten der Hofburg. Teilnehmer: Alles was rechtsextrem ist, von Martin Graf bis hin zu Holocaustleugnern. Geduldet wird das Ganze von Präsident Heinz Fischer, der Republik Österreich und der Stadt Wien.
Verständlich, dass viele Leute dagegen demonstrieren. Heuer ist aber etwas passiert, das ich nicht unerwähnt wissen will: Die Demostration ist von der Polizei verboten worden. die Begründung: Letztes Jahr hat es von einigen TeilnehmerInnen Ausschreitungen gegeben und dem wollte die Polizei heuer vorbeugen, die Demonstration ist eine “Gefährdung der öffentlichen Sicherheit”. Obwohl zum Schluss sogar 5 Grüne Nationalratsabgeordnete (!) versuchten die Demonstration anzumelden, wurde die antifaschistische Demonstration nicht zugelassen. Tausende Leute sind trotzdem gekommen um ihrem Unmut über den Ball Luft zu machen. Von Anfang an ging die Polizei auf Konfrontation, schlug wahllos demonstrierende Frauen und andere Demonstranten auf den Boden und positionierte Wasserwerfer und Tränengas. Gott sei Dank lies sich kaum jemand davon provozieren. Von Anfang an wurde keinE DemonstrantIn - der/die nicht rechtzeitig wegkam - mehr vom Platz weggelassen außer er/sie hat die eigenen Daten hergegeben. JedeR der/die auf der Demonstration war bekam eine Anzeige. Die Polizei sagte in üblicher Untertreibung ihrer Presseabteilung “es waren 500 DemonstrantInnen” - heute verlautbarte sie “rund 700 haben eine Anzeige bekommen”. 700 Anzeigen?! Alleine die Zahl zeigt die Willkür mit der vorgegangen worden ist. Nicht wer etwas getan hat, sondern wer demonstriert hat ist einE StraftäterIn. Für mich ist das eine massive Grenzüberschreitung gewesen. Wir haben in diesem Land Demonstrationsfreiheit! Es ist zu einem Trend der Polizei geworden (auch beim Ulrichsbergtreffen) Demonstrationen zu verbieten - Durch die “Gefährdung der öffentlichen Sicherheit” eine solche zu verbieten lässt extrem viel Spielraum offen. Welche Demonstration (Menschenansammlung) könnte nicht auch gefährlich werden? Wie abgesichert muss man noch sein, als dass 5 Nationalratsabgeordnete (keine amtsbekannten ExremistInnen) die Demonstration anmelden? Für mich ist dieser Akt Demokratiegefährdent und grenzt hart an einen Polizeistaat.
Wenn jemand in Österreich/Europa die öffentliche Sicherheit gefährdet, dann ist es, meiner Meinung nach, die extreme Rechte! Der Ball sollte verboten werden. Zynisch ist an dem Ganzen, dass einen Tag vorher in ganz Europa und auch in Österreich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gedacht wurde. Am nächsten Tag: Holocaustleugner in der Hofburg und eine Antifaschistische Demonstration wird verboten.
Meiner Meinung nach ist Antifaschismus BürgerInnenpflicht - speziell in Österreich! Ob in Kärnten oder Wien, Niemals vergessen!

10. Februar, 2010 um 17:01
Wahnsinn. Ich habe auch schon so viele schlechte Erfahrungen, vor allem mit rechten Polizisten! Ich war beispielsweise bei einer Rede in Klagenfurt von HC Strache und Canori. Die Polizei hat mich und meine Freunde umkreist und wollten uns nicht zur Bühne lassen, wir haben weder etwas geschrien noch sonst irgendwelche Aufstände gemacht, wir haben nur zugehört! (Alles nur, weil einer meiner Freunde Dreads hat und offensichtlich links ist.) Außerdem wurden wir von Polizisten fotografiert - würde gerne wissen ob es nicht mein Bürgerrecht ist, nur fotografiert zu werden wenn ich es zulasse???
Manchmal sind Situationen wirklich beängstigend, da fragt man sich echt wieso alle wegschauen!!!
13. März, 2010 um 13:21
Antifa ist selbst innerlich ein sehr faschistischer Zusammenschluss. Für die Antifa gibts nur drei Arten von Menschen:
1) Rechte
2) Unaufgeklärte Menschen
3) Aufgeklärte Menschen
Antifa-Leute gehören natürlich zur dritten Gruppe. Genau da sehen sich auch übrigens die extremen Rechten.
“Meiner Meinung nach ist Antifaschismus BürgerInnenpflicht - speziell in Österreich! Ob in Kärnten oder Wien, Niemals vergessen!”
Ich der auf beiden Seiten der Unaufgeklärte bin, findet euch beide faschistisch. Dieser eine Satz klingt als ob der Staat mich zwingt für eure Weltansichten zu kämpfen, nur weil ihr euch auf der guten Seite seht. Spielt bitte ihr eure Spielchen, aber lasst mich da bitte raus.
Kurz: Um gegen den Teufel zu sein, muss ich mich dem Teufel in anderer Gestalt wegen der bürgerlichen Pflicht(netteres Wort für Zwang?) anschließen.
Bei dem Wort Antifaschismus, fallen mir sofort faschistische Gruppen ein. Sry das ist so, und geht auch vielen anderen so. Ist eben das Image das sich gebildet hat. Gegen solche behauptungen gibts natürlich Antifa-Artikel, die jeden wieder auf den rechten Weg bringen kann, ansonsten ist er ein Rechter.
Ich hab vor beiden Gruppen angst. Mit beiden kann man sich auch nicht unterhalten, weil sie gleich agressiv werden. So auf jeden Fall meine Erfahrungen.
Mit dem was ich schreibe trete ich wahrscheinlich einigen auf die Zehen. Aber mich stört einfach diese Doppelmoral. Ich weiß auch das was ich jetzt geschrieben habe nicht mit dem Inhalt des Artikels zu tun hat. Wollte nur den Schlusssatz kritisieren, und sollte auch nur so verstanden werden. Ich selbst bin für das Nicht-Vorhandensein von Faschismus(und das ist kein Antifaschismus). Wofür meiner Ansicht nach die Antifa nicht sorgt.
Schlusszitat:
“Das Gegenteil von “links” ist nicht “rechts”, sondern “frei”.” von einem Typ aus Bayern der für Freiheit ist, Name leider unbekannt :)
so long in paradise or in the hell on earth
11. April, 2010 um 20:27
Julian, Julian,…Rechtscreibfehler in der zweiten zeile… Acherje!
18. Mai, 2010 um 21:08
herr Mag. Pajer Florian sie sind ein idiot (und haben ein h vergessen)
1. Dezember, 2010 um 16:24
richtig gefährlich, was hier in neonazi kreisen veröffentlicht wird:
http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=1658539
19. Januar, 2012 um 01:36
Rozumie sie samo przez sie nie mozna rodzicow po wielokroc zakupie gier dla dzieci. [url=http://piosenki-dla-dzieci.graj24.com ]gry dzieci[/url] To w tym miejscu glownie na ich roznorodnosc laptopa. Mlodziez zbiorowosc ludzka spedzaja duzo czasu raptem do grania w takie gry, w takim razie na bank podoba sie im takich prezentow.
Wszak pelnia powinno posiadac wlasne granice. Wiekszosc zakazac dzieciom uzywania komputera innymi slowy konsoli, [url=http://gry-dla-dzieci.piniol.com ]dzieci gry online[/url] jednakze nalezy kontrolowac czas, ze nasze dziatwa spedzaja w taki sposob. O ile tak jest, przykladowo godziny na dobe, nie jest duzy problem. W pewnych sytuacjach mlodzi obywatele moga grac na komputerze lub konsoli, wrecz wiecej niz dziesiec godzin dziennie. Ta usytuowanie jest juz niepokojace, a rodzice powinni zastrzec sobie, izby ich dziatwa wczesniejszy takze alternatywnych zrodel rozrywki. Gry na rzecz czereda nie furt jest z komputerem, wszak duzo innych rodzajow rozrywki, ze ludzie mlodzi [url=http://gry-dla-dzieci.katalog-czesci.info ]piosenka[/url] obywatele sa o wiele gorujacy konsekwencja. Za niejednokrotnie odbywac w wirtualnym swiecie nie jest dobre oraz powinno znajdowac sie ograniczone do rozsadnych ramach czasowych.